"Kleine Kunde für Streckenposten"

Chronik

Flaggensignale

 

                                                           

 

 

"Kleine Kunde für Streckenposten"

Bei jedem Clubtraining, aber natürlich auch zu den SWC oder DJMV-Rennen werden händeringend Streckenposten gesucht. Freiwillige Helfer sind herzlich willkommen, wobei bei Minderjährigen unbedingt das Einverständnis des/der Erziehungsberechtigten einzuholen ist! Der Haftungsausschluss ist zu beachten.

 

Die Aufgaben der Streckenposten auf unserem Gelände beziehen sich ausschließlich auf das Anzeigen von Gefahrenstellen durch gestürzte Fahrer im betreffenden Streckenabschnitt mittels der gelben Flagge. Ein persönliches Eingreifen und Betreten der Strecke während des Rennens ist alleine zum Schutz der eigenen Person nicht zulässig. Ausnahmen könnten lediglich Situationen sein, welche für den Verunfallten lebensbedrohlich sind und ein sofortiges Handeln erfordern. Die Strecke sollte jedoch in jedem Falle nur unter höchster Vorsicht und Schutz der eigenen Person betreten werden. Sollte Hilfe erforderlich sein, muss der Streckenposten durch Rufen und Handzeichen auf sich aufmerksam machen und z.B. Sanitäter oder weitere Helfer anfordern. Für die weniger Erfahrenen gilt: Stürze bei Moto-Cross Rennen sind normal und aufgrund der Schutzkleidung zumeist ohne größere Folgen für die Gesundheit!

Jeder Crossfahrer ist sich dessen bewusst und verkraftet die kleineren Blessuren.

 

Pläne der zu besetzenden Posten sowie einer Liste zum Eintragen hängen vor jeder Veranstaltung am schwarzen Brett im Bereich der Zufahrt Fahrerlager außen. Bei Fragen zum Ablauf ist die Rennleitung bzw. der Streckenposten Obmann zu kontaktieren. Jede Person erklärt durch Eintragung auf dieser Liste, dass sie in der entsprechenden Zeit den genannten Abschnitt überwacht, sich mit äußerster Vorsicht auf der Strecke bewegt und auf eine Haftung des Vereins oder einzelnen Mitgliedern und Fahrern verzichtet. Der Einsatz ist freiwillig und unentgeltlich. Für Vereinsmitglieder gelten die bekannten Möglichkeiten der Übertragung geleisteter Stunden. Die Sport/Rennleitung behält sich vor, Rennen abzusagen, wenn nicht die ausreichende Anzahl an Streckenposten vorhanden ist.

 

Mike Schmitt                Kay Sohn

Frankenthal, 18.10.2009

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Chronik des AMC Frankenthal e.V.

 
Der Automobil- und Motorradclub Frankenthal e.V. im ADAC , meist kurz „AMC Frankenthal“ genannt, wurde im Jahre 1924 aus einem Fahrradverein gegründet, er feierte also im Jahre 1999 sein 75-jähriges Bestehen.

Gründungsmitglieder waren damals Heinrich Klotz und Hermann Lutz, welche vor allem im Straßen-Motorradsport aktiv waren. Über die sonstigen Aktivitäten des Vereins bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges sind heute leider keine Unterlagen mehr vorhanden.

Im Jahre 1948 erfolgte die Wiedergründung nach dem Krieg. Der AMC Frankenthal als ADAC-Ortsclub des ADAC Pfalz, sah seine Hauptaufgabe in der Betreuung der ADAC-Mitglieder vor Ort und der Sicherstellung der Kommunikation zwischen diesen und dem ADAC in München.

Ab diesem Zeitpunkt wurde vom ADAC Frankenthal auch mindestens einmal jährlich eine Ausflugsfahrt für Schwerbeschädigte aus dem Krieg organisiert, wozu ADAC-Mitglieder und Firmen ihre Fahrzeuge kostenlos zur Verfügung stellten sowie mit Geld- und Sachspenden dafür sorgten, dass diese Veranstaltungen erfolgreich durchgeführt werden konnten.
Hieraus entstand im Laufe der Zeit, unter anderem auf Initiative von Herrn Karl-Ludwig Verberné, welcher bis heute Mitglied des AMC Frankenthal ist, die Touristikabteilung, welche seit dieser Zeit jährlich etwa 6 bis 8 Touristikveranstaltungen, verbunden mit einer Punktewertung und Preisverleihung in einer Abschlussveranstaltung, durchführt.

Erste motorsportliche Aktivitäten des AMC Frankenthal wurden ebenfalls wieder in den Jahren nach dem Krieg begonnen. Hierbei besonders zu erwähnen ist ein Motorradrennen in der Stadt Frankenthal im Jahr 1951, welches damals eine Riesenattraktion und ein wohl einzigartiges Spektakel darstellte. Leider verursachte diese Veranstaltung derart hohe Kosten, dass der Verein noch bis in die siebziger Jahre mit den Folgen zu kämpfen hatte.

Im Jahre 1975 traten Mitglieder der aufgelösten Motorsportgemeinschaft dem AMC bei und brachten das von der Stadt Frankenthal gepachtete Motorsportgelände mit in den Verein. Anfangs veranstaltete man jährlich einen Lauf zur Südwestdeutschen Trialmeisterschaft.

Von 1987 wurde bis 1996 wurde jedes Jahr ein Motocrossrennen im Rahmen des Südwest-Moto-Cross-Cup durchgeführt, seit 1997 veranstaltet der AMC jährlich ein Rennen im Regionalpokal Südwest.

Ermöglicht wird dies alles natürlich nur dadurch, dass die Verantwortlichen der Stadt Frankenthal ihrem Alteingesessenen AMC das besagte Gelände großzügig überlassen. Dies ist in der heutigen, oft motorsportfeindlichen Zeit, keine Selbstverständlichkeit mehr und unser spezieller Dank gilt diesen Leuten, welche es allen Mitgliedern und natürlich speziell der Jugend möglich machen, ihrem geliebten Sport nachzugehen.

Im Jahr 1996 entstand innerhalb des AMC Frankenthal eine Oldtimerabteilung, die mit ihren restaurierten alten Traktoren Veranstaltungen besucht und ihre Juwelen der Öffentlichkeit vorstellt. Aber auch Besitzer von alten Autos und Motorrädern sind jederzeit willkommen. Seit 1997 wird alle 2 Jahre im September ein großes Traktortreffen auf dem Festplatz in Frankenthal ausgerichtet.

Der AMC Frankenthal hat zur Zeit etwa 400 Mitglieder. Das jüngste ist zwei, das älteste 91 Jahre. Etwa 160 dieser Mitglieder sind Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 2 und 16 Jahren. Hieraus ergibt sich auch die Schwerpunktaufgabe des Vereins: die Förderung der Jugend nicht nur in sportlichen Bereichen.

Aufgrund seiner in langjähriger Geschichte gewachsenen Strukturen, der erwähnten permanenten Nachwuchsarbeit sowie der freundlichen Unterstützung der Stadt Frankenthal, blickt der AMC Frankenthal zuversichtlich in die Zukunft.

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